Archiv der Kategorie: Kriegerin

Coaching für die Innere Kriegerin: Streitbare Thesen

Dieser Artikel ist ein Auszug aus einem Workshop-Bericht zur Inneren Kriegerin und die Einladung zur Diskussion!

Coaching nährt die Innere Kriegerin im Coachee und „füttert“ sie mit dem, was sie braucht um zu reifen und sich zu entwickeln. Es geht auch darum, ihr Anregung und Sicherheit zu geben, damit sie sich in seinen Schattenseiten begreifen lernt und ihre Energie kultiviert.

Dazu hier ein paar Schlaglichter – mit denen ich einladen mag, mit mir in meine Werkstatt zu gehen, zu experimentieren, zu diskutieren – und neugierig zu sein, was in der Diskussion und im Ausprobieren entstehen wird. Weiterlesen

Weil Reden alleine nicht genügt – Coaching für die Innere Kriegerin I

„Jetzt glaubt aber keiner von euch, dass da in einem drinnen kleine Wesen leben, reden und irgendwelche Sachen machen – Innere Teile sind eine Metapher!“ – so habe ich den halb lachenden, halb mahnenden Satz aus meiner NLP-Master-Ausbildung noch gut im Ohr. Und noch deutlicher erinnere ich mich an mein ehrliches Erschrecken: „Wie? Echt nicht?“. Natürlich nahm ich nicht wirklich an, in mir würden kleine Männchen agieren, die man etwa auf einem Röntgenbild sehen könnte. Wirklich nicht – aber die Arbeit mit Inneren Teilen entwickelte bei mir schon immer ein äußerst lebendiges Eigenleben: Da bekommen Seiten meiner Persönlichkeit ein Gesicht und prägen sehr eigenwillige Kommunikationsweisen aus, besetzen profilierte Rollen und kommen untereinander gut ins Gespräch – und für mich ist es meist erhellend (und manchmal durchaus unterhaltsam) ihnen zuzuhören. Ja: Ich bin viele – und ich bin gerne die Chefin meines Inneren Teams. Weiterlesen

Warum es keinen Krieg geben kann. Ein chinesisches Märchen

Als der Krieg zwischen den beiden benachbarten Völkern unvermeidlich war, schickten die feindlichen Feldherrn Späher aus, um zu erkunden, wo man am leichtesten in das Nachbarland einfallen könnte. Und die Kundschafter kehrten zurück und berichteten ungefähr mit den gleichen Worten ihren Vorgesetzten: es gäbe nur eine Stelle an der Grenze, um in das andere Land einzubrechen.

„Dort aber“, sagten sie, „wohnt ein braver kleiner Bauer in einem kleinen Haus mit seiner anmutigen Frau. Sie haben einander lieb, und es heißt, sie seien die glücklichsten Menschen auf der Weit. Sie haben ein Kind. Wenn wir nun über das kleine Grundstück in Feindesland einmarschieren, dann würden wir das Glück zerstören. Also kann es keinen Krieg geben.“

Das sahen die Feldherrn denn auch wohl oder übel ein, und der Krieg unterblieb, wie jeder Mensch begreifen wird.